Ich starte bei Null. Heute geht’s wieder los, Lonari und ihr Blog sind wieder live. Eigentlich hätte ich hier Beiträge von 2007-2015 zu präsentieren, und ich bin froh, dass ich die noch habe, denn das Archiv 1997-2007 ist mir leider abhanden gekommen, bis auf ein paar lustige Screenshots, die mir die Wayback Machine dankenswerterweise noch ausgespuckt hat. Von 2015-2018 gab es keine Blogeinträge von mir auf lonari.de, sondern bei missionmamapapa.wordpress.com. Und wenn man dort liest, erfährt man auch relativ schnell, weshalb ich für lonari.de keine Zeit mehr hatte. Es sind also noch viele, alte Beiträge und Kommentare aus acht Jahren vorhanden, die jetzt hier im Archiv rumliegen und nicht sichtbar sind, weil es mir weh tut, wenn Beiträge keine vernünftigen Aliasse und Metadaten haben, Jobkrankheit. Ich ziehe also alles, was so war, nach und nach nach. Und starte mit 0 Beiträgen und 1 Kategorie. Hat auch irgendwie was.

Was kann man hier von mir erwarten?

Nun, das weiß ich selber noch nicht so genau. Das neue lonari.de ist nach wie vor mein digitales Zuhause, ab jetzt mit Social-Media-Kanälen. Hier läuft nun so alles zusammen, was ich im Netz veröffentliche. Auf Twitter gibt’s vorwiegend meine Arbeitsthemen, hier bin ich eher als Job-Lonari unterwegs. Bei Instagram halte ich schöne Momente bildlich fest, und hier im Blog werde ich textlich alles veröffentlichen, was mich bewegt. Schwer vorherzusehen, was das im Einzelnen sein wird. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit werde ich mich über einige gesellschaftliche Missstände dieser Tage aufregen, vermutlich auch mal über die erste Zweitligasaison des HSV, es könnte sein, dass ich meinen Versuch von 2015, ins Bikini-Bootcamp einzuziehen, wiederholt hier dokumentieren werde, möglicherweise fange ich auch damit an, hier Limericks zu dichten. Wer weiß das schon. Was ich bereits getan habe? Mir schöne Kategorie ausgedacht: “Wer nichts fragt, wird nichts gewahr.” Das sagte meine liebe Oma Wally immer, mit ihrem schlesischen Slang, die eine kluge Frau war, und von der ich viel gelernt habe. Und da ich jeden Tag sehr, sehr viele Fragen habe, wird diese Kategorie sicher nach und nach mit Leben gefüllt. Dazu gibt’s ab und zu auch mal ungefilterte, ungeschönte Bilder von mir, die ich langsam auf die 40 zugehe und jetzt das Thema Selfies für mich entdeckt habe. Nein, das war nur ein Scherz. Ich finde Selfies ziemlich überflüssig, das Problem ist nur, dass ich jeden Blogbeitrag hier mit Bildern versehen muss, weil das Layout dies so vorgibt, und ich habe keine Ahnung, womit ich das alles hier bebildern soll. Wenn ich jetzt aus Mangel an Bildern immer Fotos von mir nehme, wird das hier zwar eine ganz schön narzisstische Angelegenheit hier, hat aber den Vorteil, dass ich mir selber beim Altern zusehen kann. Ich weiß noch nicht, wie ich dieses Problem löse, aber ich werde es schon in den Griff kriegen. Dann schauen wir mal, was die nächste Zeit so bringt.

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